
Über mich
Kurz zusammengefasst…
Und ein bisserl genauer…
Schon als Jugendliche war für mich klar: Ich möchte mit Menschen arbeiten.
Mein Weg begann mit einem Lehramtsstudium für Germanistik und Geschichte. Gleichzeitig wuchs mein Interesse an Körperarbeit, ganzheitlicher Medizin und Yoga – und ich absolvierte Ausbildungen in Heilmassage und Shiatsu.
Meine Liebe zu Literatur und Sprache führte mich schließlich zu einem Kindheitstraum: einer Lehre zur Buchhändlerin.
Wenig später erfüllte sich ein weiterer Herzenswunsch – das Leben als Selbstversorgerin auf einem Biobetrieb in der Steiermark, mit Kuh, Pferd, Schafen und Ziegen. In den Jahren am Hof konnte ich – neben der Arbeit in der Landwirtschaft – auch meinen ursprünglichen Interessen nachgehen: Ich absolvierte einen Lehrgang in Geburtsvorbereitung, vertiefte mich in das feministische Studium bei Ursula Kubes-Hofmann, entdeckte die Chinesische Medizin für mich und lernte in Wien und Oldenburg Tuina sowie Akupunkturlehre.
Seit 2001 arbeite ich selbstständig in einer Gemeinschaftspraxis in Wien. Als Ausgleich zur Körperarbeit begleiteten mich viele Jahre textile Handwerkstechniken wie Weben, Filzen, Quilten, Nähen und Stricken.
Lange lag mein beruflicher Schwerpunkt auf Kinderwunsch und Schwangerschaft. Durch einen Lehrgang in Palliative Care begegnete ich der Gedankenwelt Viktor Frankls. Seine Logotherapie und Existenzanalyse berührten mich so sehr, dass ich eine dreijährige Ausbildung bei Dr. Boglarka Hadinger und Prof. Wolfram Kurz in Wien und Tübingen absolvierte, die ich 2022 abschloss.
Weitere Stationen meines Weges führten mich zur Arbeit mit Klang sowie zur modernen Matriarchatsforschung bei Dr. Heide Göttner-Abendroth, deren Bücher mich schon seit vielen Jahren begleiten und inspirieren.
Obwohl Yoga mich schon lange begleitet, bin ich erst bei Eva Karel wirklich angekommen. Ihr „Om, Oida Yoga“ entspricht meinem ganzheitlichen Verständnis: Es achtet individuelle Bedürfnisse, stärkt die Selbstermächtigung und lässt Raum für Humor. Yoga ist für mich keine Religion, sondern eine Haltung – ähnlich wie Palliative Care und die Logotherapie Viktor Frankls.
Über die Matriarchatsforschung und Andrea Lötschers Film „baltic healing“ entdeckte ich schließlich die lettische Pirts-Tradition. Meine Neugier führte mich zu einem Basiskurs bei Ilga Steinerte nahe Riga. Diese intensive Woche und die besondere Form der Sauna- und Körperarbeit haben mich nachhaltig begeistert.
Dank meiner Kurskollegen Reto Oliver und André kam ich zur Alpine Sauna in der Schweiz. Heute steht mein Saunazelt zeitweise bei Hartberg in der Steiermark – und vielleicht künftig auch an der Feistritz oder an anderen schönen Plätzen.
So schließt sich für mich ein Kreis: Ich habe immer gerne Neues gelernt, Erfahrungen gesammelt und mich mit Menschen, Gesellschaft und dem Leben auseinandergesetzt.

Und ich bin nach wie vor auf der Reise.
